Wir sind Uwe und Claudia, Anfang 50 und leben vor den Toren Bremens in der Kleinstadt Oyten.

 

Vor 7 Jahren haben wir uns in unserer Familie überlegt einen Hund anzuschaffen.

Groß sollte er in erster Linie sein!

Und so haben wir uns im  Internet über verschiedene Hunderassen und ihre Rasseeigenschaften informiert.

Hängen geblieben sind wir schließlich bei dem Maremmano Abruzzese, auf Grund seiner Rasseeigenschaften.

Da wir berufstätig sind, war ein Kriterium, dass wir einen Hund suchten, den man durchaus alleine lassen kann.

Besonders imponiert hat uns, dass der Maremmano eigenständig arbeitet und seine eigenen Entscheidungen trifft.

Die Rasse ist sehr ursprünglich, bislang noch recht unverzüchtet und es sind keine vererbten Krankheiten bekannt.

Außerdem haben wir irgendwo gelesen "der Maremmano frißt nicht viel, er haart nicht und er stinkt nicht"    Naja....

 

So ist unsere Entscheidung dann gefallen und wir hatten sogar das Glück, dass es zu dem Zeitpunkt einen geplanten Wurf in Deutschland gab.

Später mussten wir feststellen, dass dies nicht selbstverständlich ist, da diese Rasse in Deutschland doch recht selten gezüchtet wird und es teilweise lange Wartezeiten gibt.

 

Mit 9 Wochen kam Amy dei Guardiani Bianchi   zu uns ins Haus.

Eine kleine (9 kg schwere) weiße Hundedame. Sehr verspielt und verschmust, den Schalk im Nacken und ausgesprochen neugierig.

 

Was wir jedoch zu allererst lernen mussten war, dass wir plötzlich, sobald wir mit dem Fellknäul unterwegs waren, alle Aufmerksamkeit auf uns lenkten.

 

Und ich meine ALLE !

 

Überall dort, wo sich Menschen aufhielten, kamen wir oft nur wenige Meter voran. Stehen bleiben bedeutete schnell eine Ansammlung von Menschen, die sich interessiert nach unserem Hund erkundigten.

Amy lernte schnell Menschen freudiger zu begrüßen, als andere Hunde.

Was sich später auch als deutlich hilfreich heraus stellte.

So hat Amy eine ausgesprochene Gelassenheit und Ruhe entwickelt und wir können sie überall mit hinnehmen.

Sie ist zu jedem freundlich, aber nie aufdringlich.

 

2013 kam dann Romero della Perla Maremana dazu.

Ihn haben wir aus Italien geholt, da wir einen Deckrüden haben wollten, mit dem wir auch Amy verpaaren können.

Romero hatte es zunächst schwer bei Amy zu Punkten.

3 Wochen hat sie ihn konsequent als Eindringling ignoriert. Bis sie sich dann nach und nach liebevoll seiner "Erziehung" annahm.

 

Romero stammt aus einer Arbeitslinie ab. Dies merken wir bis heute.

Auch wenn Amy die Aufmerksamere ist - zeigt sie an - und Romero ist der, der nach vorne läuft!

Romero findet vieles viel bedrohlicher als Amy und reagiert entsprechend.

 

Heute sind die Beiden unzertrennlich und ein eingespieltes Team.